Der Herbst ist in vollem Gange, und die Weidesaison neigt sich zum Ende.
Dennoch stand für eine der (laktierenden) Kühe ein Ausflug an: Die Kreistierschau in Hadamar-Steinbach.
Zensi 640 (Vater Prohuvo) war als Demonstrationstier für das Braunvieh dabei. Als einzige Nicht-Holstein ging sie entsprechend außer Konkurrenz durch den Schauring. Da sie Anfang Februar zum dritten Mal kalbt war sie auch nicht in bester Schauform, aber egal: dabei sein ist Alles.
Samstag, 31. Oktober 2015
Freitag, 30. Oktober 2015
In den Niederlanden, Teil 1
Als nächste Station der ALL-Exkursion stand der Betrieb Zandvlet in Langezwaag (Gem. Opsterland, Prov. Friesland) in den Niederlanden auf dem Programm.
Familie Zandvlet hält 135 Milchkühe und die weibliche Nachzucht. Bewirtschaftet werden 100 ha Dauergrünland. Aktuell wird noch zusätzliches Ackerland für den Silomais-Anbau gepachtet. In den nächsten Jahren soll aber aus der Silomais-Fütterung ausgestiegen werden. Im Sommer werden die Kühe alle tagsüber auf der Weide gehalten.
Besonders ist jedoch die Zuchtphilosophie des Betriebes. Langlebige, spätreife, dauerleistende Kühe mit einem Exterieur, dass auch ein gutes Euter und Fundament und einen tiefen Körper hat, aber nur sehr wenig Milchtyp. Die Herde zeigt deutlich, dass der Betrieb seit 25 Jahren sein Zuchtziel konsequent verfolgt und sich von niemanden beeinflussen lässt. Zur Anpaarung wird das Tripel-A-System genutzt.
Auch hier wurden die Kühen auf der Weide begutachtet. Diese waren in drei Gruppen eingeteilt: die Trockensteher, die Laktierenden und die Laktierenden mit mehr als 50.000 kg Lebensleistung (immerhin 32 Stück). Mir fiel dabei besonders eine Kuh (Boss Iron x Zecher) in der sechsten Laktation auf (siehe Foto), diese wirkte immer noch recht jugendlich und würde in vielen Betriebe auch als Kuh mit zwei Kälbern durchgehen. Dabei hat sie schon eine Lebensleistung von 58.600 kg bei 5,32 % Fett und 3,66 % Eiweiß.
Dass die Kühe wirklich älter werden zeigen die Zahlen: Die Lebensleistung der abgegangen Kühe lag in den letzten 3 Jahren bei 49.800 kg bei einer Abgangsrate von 9,7 %! Die Remontierungsrate liegt bei etwa 25 %, die Differenz wird als Zuchttiere verkauft, auch etliche Kühe in der zweiten und dritten Laktation. Zudem auch viele Kuhkälber direkt verkauft. Die Milchleistung liegt bei etwa 9.500 kg mit hohen Inhaltsstoffen (742 kg FEK).
Auf dem Foto der Doppel-12-Side-by-Side-Melkstand mit Fütterung von GEA.
Familie Zandvlet hält 135 Milchkühe und die weibliche Nachzucht. Bewirtschaftet werden 100 ha Dauergrünland. Aktuell wird noch zusätzliches Ackerland für den Silomais-Anbau gepachtet. In den nächsten Jahren soll aber aus der Silomais-Fütterung ausgestiegen werden. Im Sommer werden die Kühe alle tagsüber auf der Weide gehalten.
Besonders ist jedoch die Zuchtphilosophie des Betriebes. Langlebige, spätreife, dauerleistende Kühe mit einem Exterieur, dass auch ein gutes Euter und Fundament und einen tiefen Körper hat, aber nur sehr wenig Milchtyp. Die Herde zeigt deutlich, dass der Betrieb seit 25 Jahren sein Zuchtziel konsequent verfolgt und sich von niemanden beeinflussen lässt. Zur Anpaarung wird das Tripel-A-System genutzt.
Auch hier wurden die Kühen auf der Weide begutachtet. Diese waren in drei Gruppen eingeteilt: die Trockensteher, die Laktierenden und die Laktierenden mit mehr als 50.000 kg Lebensleistung (immerhin 32 Stück). Mir fiel dabei besonders eine Kuh (Boss Iron x Zecher) in der sechsten Laktation auf (siehe Foto), diese wirkte immer noch recht jugendlich und würde in vielen Betriebe auch als Kuh mit zwei Kälbern durchgehen. Dabei hat sie schon eine Lebensleistung von 58.600 kg bei 5,32 % Fett und 3,66 % Eiweiß.
Dass die Kühe wirklich älter werden zeigen die Zahlen: Die Lebensleistung der abgegangen Kühe lag in den letzten 3 Jahren bei 49.800 kg bei einer Abgangsrate von 9,7 %! Die Remontierungsrate liegt bei etwa 25 %, die Differenz wird als Zuchttiere verkauft, auch etliche Kühe in der zweiten und dritten Laktation. Zudem auch viele Kuhkälber direkt verkauft. Die Milchleistung liegt bei etwa 9.500 kg mit hohen Inhaltsstoffen (742 kg FEK).
Auf dem Foto der Doppel-12-Side-by-Side-Melkstand mit Fütterung von GEA.
Sonntag, 11. Oktober 2015
Kleine, böse Tierchen
Wenn man mit Rindern arbeitet hat man es mit friedlichen und (in den meisten Fällen) mit ungefährlichen Tieren zu tun.
Abwechslung gab es an diesem Wochenende: Bei der Feuerwehr gab es eine Sonderausbildung "Umgang mit gefährlichen und giftigen Tieren" im Darmstädter Zoo. Nach der Berufsfeuerwehr Darmstadt sind wir die erste freiwillige Feuerwehr, die diese Fortbildung gemacht hat.
Zuerst eine theoretischen Teil mit einer Präsentation mit vielen Bildern, was es alles an gefährlichen und giftigen Tieren gibt. Das von 3.500 Schlangenarten weltweit "nur" 220 tödlich giftig sind, und von denen natürlich keine in Europa vorkommen. Aber in Hobby-Haltung gibt es nichts was es nicht gibt, so wird geschätzt, dass es alleine in Hessen etwa 30 Krokodile in privater Haltung gibt! Demnach ist die Devise im Einsatz: Mit allem rechnen!
Anschließend gab es ein Rundgang im Zoo, wo die Tiere mal begutachtet wurden: Schlangen, Krustenechsen, Frösche, Leguane, Stachelrochen und ein Sumpfkrokodil. Praktischer Teil hinter den Kulissen war das Fixieren und Hochheben einer Grünen Wasseragame (Physignathus cocincinus). Dabei fixiert eine Hand den Kopf und hält die Vorderbeine, die zweite an der Schwanzwurzel und die Hinterbeine. So wird man nicht gekratzt und nicht mit dem Schwanz geschlagen. Bei 65 cm und gerade mal 350 g (im gefütterten Zustand!) ist das Tier sehr filigran und weich und nur sehr vorsichtig anzufassen. Da merkt man erst, wie schwer und stark gebaut selbst ein neugeborenes Kalb ist.
Abschließend noch ein kurzer Überblick von Fangwerkzeugen. Über XXL-Kescher ("damit kann man auch einen Luchs fangen"), Schlangenhaken, die nur für dicke, träge Schlangen geeignet sind, über Greifzangen bis zur "Sauschlinge", einem Teleskopstab mit einer Drahtschlinge am vorderen Ende, die man von hinten zuziehen kann.
Im gesamten einen guten Überblick, was es an "unangenehmen" Tieren so alles gibt. Da bleibt man doch gerne bei den Kühen!
Abwechslung gab es an diesem Wochenende: Bei der Feuerwehr gab es eine Sonderausbildung "Umgang mit gefährlichen und giftigen Tieren" im Darmstädter Zoo. Nach der Berufsfeuerwehr Darmstadt sind wir die erste freiwillige Feuerwehr, die diese Fortbildung gemacht hat.
Zuerst eine theoretischen Teil mit einer Präsentation mit vielen Bildern, was es alles an gefährlichen und giftigen Tieren gibt. Das von 3.500 Schlangenarten weltweit "nur" 220 tödlich giftig sind, und von denen natürlich keine in Europa vorkommen. Aber in Hobby-Haltung gibt es nichts was es nicht gibt, so wird geschätzt, dass es alleine in Hessen etwa 30 Krokodile in privater Haltung gibt! Demnach ist die Devise im Einsatz: Mit allem rechnen!
Anschließend gab es ein Rundgang im Zoo, wo die Tiere mal begutachtet wurden: Schlangen, Krustenechsen, Frösche, Leguane, Stachelrochen und ein Sumpfkrokodil. Praktischer Teil hinter den Kulissen war das Fixieren und Hochheben einer Grünen Wasseragame (Physignathus cocincinus). Dabei fixiert eine Hand den Kopf und hält die Vorderbeine, die zweite an der Schwanzwurzel und die Hinterbeine. So wird man nicht gekratzt und nicht mit dem Schwanz geschlagen. Bei 65 cm und gerade mal 350 g (im gefütterten Zustand!) ist das Tier sehr filigran und weich und nur sehr vorsichtig anzufassen. Da merkt man erst, wie schwer und stark gebaut selbst ein neugeborenes Kalb ist.
Abschließend noch ein kurzer Überblick von Fangwerkzeugen. Über XXL-Kescher ("damit kann man auch einen Luchs fangen"), Schlangenhaken, die nur für dicke, träge Schlangen geeignet sind, über Greifzangen bis zur "Sauschlinge", einem Teleskopstab mit einer Drahtschlinge am vorderen Ende, die man von hinten zuziehen kann.
Im gesamten einen guten Überblick, was es an "unangenehmen" Tieren so alles gibt. Da bleibt man doch gerne bei den Kühen!
Samstag, 10. Oktober 2015
In Ostfriesland, Teil 2
Station 2 in Ostfriesland: Die Haßbargen GbR in Ihlow-Barstede (LK Aurich).
Der Betrieb ist typisch für Ostfriesland. Ein Moor- und Geeststandort mit entsprechend schlechten Böden führt zu einem Grünlandstandort, der prädestiniert ist für Milchviehhaltung.
Bewirtschaftet werden 130 ha, davon 95 ha Grünland. Angebaut werden zudem 35 ha Silomais. Gehalten werden an mehreren benachbarten Hofstellen 195 Milchkühen und die Nachzucht. Etwa 15 ha liegen direkt umgebend und werden als Halbtagsweide für die Kühe genutzt.
Im Stall wird eine PMR (partielle Mischration) mit Kartoffelpülpe gefüttert und zusätzlich leistungsabhängig Kraftfutter in Transponder-Stationen.
Der 24er Swing-Over-Melkstand von GEA verfügt zudem über eine Melkstand-Fütterung. Der Melkstand befindet sich im alten Stallgebäude, und der Wartehof im um 1980 dahinter angebauten Boxenlaufstall. Da dieser eine sehr niedrige Deckenhöhe hat konnte im Wartehof kein Treiber eingebaut werden. Hinter dem Wartehof befindet sich der eigentliche neue Boxenlaufstall.
Die Milchleistung liegt bei etwa 10.000 mit normalen Inhaltstoffen (743kg FEK).
Neben der weiblichen Nachzucht werden pro Jahr auch ca. 30 Zuchtbullen aufgezogen. Besonders im Frühjahr können diese in Ostfriesland gut vermarktet werden, da es dort üblich ist beim Weideauftrieb der Jungrinder einen jungen Zuchtbullen zuzuteilen.
Da der Betrieb regelmäßig an den Verbandsschauen der VOSt teilnimmt wurden die Kühe auf der Weide hinter dem Stall begutachtet. Und bei nur 170 laktierenden Kühen hat man genug Zeit ausführlich die Abstammung und Besonderheiten der einzelnen Tiere zu erörtern.
Bei strahlendem Sonnenschein und einer leichten Brise auf der Weide zwischen den Kühen ist halt immer noch am schönsten:
Der Betrieb ist typisch für Ostfriesland. Ein Moor- und Geeststandort mit entsprechend schlechten Böden führt zu einem Grünlandstandort, der prädestiniert ist für Milchviehhaltung.
Bewirtschaftet werden 130 ha, davon 95 ha Grünland. Angebaut werden zudem 35 ha Silomais. Gehalten werden an mehreren benachbarten Hofstellen 195 Milchkühen und die Nachzucht. Etwa 15 ha liegen direkt umgebend und werden als Halbtagsweide für die Kühe genutzt.
Im Stall wird eine PMR (partielle Mischration) mit Kartoffelpülpe gefüttert und zusätzlich leistungsabhängig Kraftfutter in Transponder-Stationen.
Der 24er Swing-Over-Melkstand von GEA verfügt zudem über eine Melkstand-Fütterung. Der Melkstand befindet sich im alten Stallgebäude, und der Wartehof im um 1980 dahinter angebauten Boxenlaufstall. Da dieser eine sehr niedrige Deckenhöhe hat konnte im Wartehof kein Treiber eingebaut werden. Hinter dem Wartehof befindet sich der eigentliche neue Boxenlaufstall.
Die Milchleistung liegt bei etwa 10.000 mit normalen Inhaltstoffen (743kg FEK).
Neben der weiblichen Nachzucht werden pro Jahr auch ca. 30 Zuchtbullen aufgezogen. Besonders im Frühjahr können diese in Ostfriesland gut vermarktet werden, da es dort üblich ist beim Weideauftrieb der Jungrinder einen jungen Zuchtbullen zuzuteilen.
Da der Betrieb regelmäßig an den Verbandsschauen der VOSt teilnimmt wurden die Kühe auf der Weide hinter dem Stall begutachtet. Und bei nur 170 laktierenden Kühen hat man genug Zeit ausführlich die Abstammung und Besonderheiten der einzelnen Tiere zu erörtern.
Bei strahlendem Sonnenschein und einer leichten Brise auf der Weide zwischen den Kühen ist halt immer noch am schönsten:
Sonntag, 4. Oktober 2015
Übungs-U-Bahn
Am letzten Wochenende gab es den diesjährigen Feuerwehr-Ausflug.
Ziel war die Feuerwache 1 der Berufsfeuerwehr Frankfurt am Main. Diese befindet sich im 2003 gebauten BRKZ (Zentrum für Brandschutz, Katastrophenschutz und Rettungsdienst) im Stadtteil Eckenheim. Dort ist neben der Feuerwache auch die Verwaltung, die Leitstelle und die Werkstätten untergebracht. Zusätzlich sind hier auch die Spezialfahrzeuge des Umweltdienstes (Gefahrstoffe und Atemschutz) und der Rüstzug Schiene.
Neben der Feuerwache wurde auch das angrenzende Feuerwehr- und Rettungstrainigscenter (FRTC) besichtigt, die zentrale Ausbildungseinrichtung in Frankfurt. Die in der Größe und Ausstattung mit den meisten Landesfeuerwehrschulen mithalten kann. In einer großen Halle ist ein Straßenzug mit typischen Frankfurter Gebäuden nachgebaut, in einigen kann über Gasbrenner Feuer simuliert werden. Alles ist detailgetreu aufgebaut, inkl. Straßenlaternen und Gullydeckeln.
Auf dem Freigelände steht ein großer Baukran für Abseilübungen und verschiedene schiefe Ebenen zur Übung spezieller Verkehrsunfälle.
Highlight ist jedoch der U-Bahnhof. In dieser Halle steht eine U-Bahn des Typs Bombardier U5-25, dem aktuellen Modell in Frankfurt. Dieser neuwertige Zug wurde 2010 zum Übungsobjekt, nachdem er im Werk im Bautzen beim Hochwasser im Wasser stand und einen Totalschaden an der Elektronik erhielt. In der Halle ist detailiert ein U-Bahnhof nachgebaut, mit allem was dazugehört, Fahrplänen, Mülleimern usw.
Ziel war die Feuerwache 1 der Berufsfeuerwehr Frankfurt am Main. Diese befindet sich im 2003 gebauten BRKZ (Zentrum für Brandschutz, Katastrophenschutz und Rettungsdienst) im Stadtteil Eckenheim. Dort ist neben der Feuerwache auch die Verwaltung, die Leitstelle und die Werkstätten untergebracht. Zusätzlich sind hier auch die Spezialfahrzeuge des Umweltdienstes (Gefahrstoffe und Atemschutz) und der Rüstzug Schiene.
Neben der Feuerwache wurde auch das angrenzende Feuerwehr- und Rettungstrainigscenter (FRTC) besichtigt, die zentrale Ausbildungseinrichtung in Frankfurt. Die in der Größe und Ausstattung mit den meisten Landesfeuerwehrschulen mithalten kann. In einer großen Halle ist ein Straßenzug mit typischen Frankfurter Gebäuden nachgebaut, in einigen kann über Gasbrenner Feuer simuliert werden. Alles ist detailgetreu aufgebaut, inkl. Straßenlaternen und Gullydeckeln.
Auf dem Freigelände steht ein großer Baukran für Abseilübungen und verschiedene schiefe Ebenen zur Übung spezieller Verkehrsunfälle.
Highlight ist jedoch der U-Bahnhof. In dieser Halle steht eine U-Bahn des Typs Bombardier U5-25, dem aktuellen Modell in Frankfurt. Dieser neuwertige Zug wurde 2010 zum Übungsobjekt, nachdem er im Werk im Bautzen beim Hochwasser im Wasser stand und einen Totalschaden an der Elektronik erhielt. In der Halle ist detailiert ein U-Bahnhof nachgebaut, mit allem was dazugehört, Fahrplänen, Mülleimern usw.
Samstag, 3. Oktober 2015
In Ostfriesland, Teil 1
Im Rahmen des ALL-Züchtertages und als erste Station der Exkursion stand die Betriebsbesichtigung bei der Oorlog GbR im ostfriesischen Rhauderfehn-Klostermoor (LK Leer) auf dem Programm.
Der Betrieb liegt auf Gebiet, dass erst seit den 1950er Jahren nach der Moor-Kultivierung durch den Emslandplan landwirtschaftlich genutzt wird. Von den 90 ha Nutzfläche liegen 30 ha Grünland arrondiert um die Hofstelle und werden als Weide für die Milchkühe (halbtags) und Jungrinder (ganztägig) genutzt. Daneben werden auch Silomais und Ackergras für die Grassamenvermehrung angebaut.
Hauptzweig des Betriebes ist jedoch die Milchviehhaltung mit 75 Kühen. Die Milchleistung liegt über 11.500 kg (825 kg FEK). Besonderheit ist die Fütterung mit dem Weelink-System, einem verschiebbaren Fressgitter. Hier wird nur alle 4 Tage Gras- und Maissilage in Blöcken auf den Futtertisch gestellt. Dadurch ist der Arbeitsaufwand für die Fütterung recht gering. Neben der weiblichen Nachzucht werden auch alle Bullenkälber aufgezogen. Diese werden alle als Deckbullen ab Hof über den Zuchtverband VOSt vermarktet. Um alle Bullen verkaufen zu können werden im Betrieb nur die 4 bis 5 besten genomischen Jungbullen des VOSt in der Besamung eingesetzt.
Als Brunstbeobachtungssystem kommt Heatime zum Einsatz, zusätzlich bei den frischlaktierenden Kühen Ruminact zur Kontrolle der Wiederkauaktivität
Neben den Milchkühen werden auch noch 200 Mastschweine gehalten.
Der Betrieb liegt auf Gebiet, dass erst seit den 1950er Jahren nach der Moor-Kultivierung durch den Emslandplan landwirtschaftlich genutzt wird. Von den 90 ha Nutzfläche liegen 30 ha Grünland arrondiert um die Hofstelle und werden als Weide für die Milchkühe (halbtags) und Jungrinder (ganztägig) genutzt. Daneben werden auch Silomais und Ackergras für die Grassamenvermehrung angebaut.
Hauptzweig des Betriebes ist jedoch die Milchviehhaltung mit 75 Kühen. Die Milchleistung liegt über 11.500 kg (825 kg FEK). Besonderheit ist die Fütterung mit dem Weelink-System, einem verschiebbaren Fressgitter. Hier wird nur alle 4 Tage Gras- und Maissilage in Blöcken auf den Futtertisch gestellt. Dadurch ist der Arbeitsaufwand für die Fütterung recht gering. Neben der weiblichen Nachzucht werden auch alle Bullenkälber aufgezogen. Diese werden alle als Deckbullen ab Hof über den Zuchtverband VOSt vermarktet. Um alle Bullen verkaufen zu können werden im Betrieb nur die 4 bis 5 besten genomischen Jungbullen des VOSt in der Besamung eingesetzt.
Als Brunstbeobachtungssystem kommt Heatime zum Einsatz, zusätzlich bei den frischlaktierenden Kühen Ruminact zur Kontrolle der Wiederkauaktivität
Neben den Milchkühen werden auch noch 200 Mastschweine gehalten.
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