Aktuell gibt es viel Abwechslung: Neben dem Maishäckseln stand dieses Jahr für mich mal wieder Traubenlesen an. Dies bietet sich ja, wenn man gerade mal in Rheinhessen ist.
Durch die diesjährige Trockenheit verschob sich der Erntebeginn nach hinten, wenn auch die Ertragseinbußen nicht so hoch sind wie im Futterbau.
Geerntet wurde zuerst der größte Weinberg, auf dem Reben der Sorte Müller-Thurgau (auch bekannt als Rivaner) stehen. Müller-Thurgau ist über 4.200 ha knapp hinter Riesling die zweitmeist angebaute Rebsorte in Rheinhessen.
Nach dem Erntestart am Morgen half ich beim zweiten Durchgang am Abend mit. Ich fuhr wie in den vorangegangen Jahren auch die Trauben nach der Ernte zum Keltern. Da es dann morgens 10 l geregnet hatte, und in der Woche zuvor 40 l, war es doch etwas schmierig und matschig.
Da wir in der Abenddämmerung anfingen, konnte ich kein Foto machen und daher ist das Bild aus dem Archiv von der Traubenlese 2010 am gleichen Weinberg. Bedingt durch die Fotografie mit dem damaligen Handy und der Belichtung an einem sonnigen Tag ist die Qualität bescheiden. Zu sehen ist der gezogene Vollernter vom Typ Krieger K3, davor ein Schmalspurtraktor Dexheimer Allrad 345.

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