Samstag, 29. August 2015

Wildschaden

Der Mais ist dieses Jahr durch die Trockenheit nicht wirklich überragend.
Bisher gab es noch keine größeren Wildschäden durch Wildschweine, das übernehmen dann andere.
Auch wenn es bis zur örtliche Kirmes noch zwei Wochen dauert haben schon die ersten Probleme sich auf der Straße zu halten.
Danke für das Foto.

Mittwoch, 26. August 2015

4 kg-Kalb, Teil 2

Der Kuhblog hat Zuwachs bekommen: Katharina, geboren am 06.08.2015 um 18:12, 4.180 g und 54 cm.
Alle sind wohlauf und Katharina hat übergangsweise ein Erdmännchen, bis ihre erste Holstein geliefert wird.

Freitag, 21. August 2015

Zwischenfrucht-Aussaat

Gestern gab es mal wieder einen Ausflug in den Pflanzenbau. Eine Maschinenvorführung zum Thema "Aussaat von Zwischenfrüchten - Saattechnik im Vergleich". Seit der Einführung des Greenings sind sehr viele Betriebe auf das Thema Zwischenfrüchte angewiesen, da es doch die wirtschaftlichste Variante des Greenigs ist, falls Sommerkulturen angebaut werden.
Daher stellt sich auch die Frage wie am günstigsten die Zwischenfrucht im Herbst angesät werden kann. Neben den Low-Tech-Varianten mit dem Grünland-Striegel wie es letztes Jahr als die Lösung gesehen wurde rückt nun scheinbar auch "normale" Saattechnik, wie sie für die Hauptfrüchte genutzt wird, in den Blickpunkt.
Sollten gestern die Maschinen wie bei einer Vorführung üblich bei der Arbeit gezeigt werden, machte das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Nach monatenlanger Trockenheit regnete es gestern Morgen doch einmal recht ordentlich für drei Stunden. Entsprechend konnten die Felder nicht befahren werden. Stattdessen standen wir im Trockenen und die Traktoren mit den Sämaschinen fuhren vorbei und wurden vorgestellt.
Als erstes wurde ein Köckerling Allrounder mit aufgebautem Rauch Air.Green gezeigt, dieser leichte 5 m-Grubber für Stoppelbearbeitung und Saatbettbereitung hat ein aufgebautes pneumatisches Sägerät, dass vor dem Striegel des Grubbers einsät. Eine einfache Variante für hohe Flächenleistungen.
Als nächstes wurde die 3 m-Variante der Horsch Express KR gezeigt, eine 3 m pneumatisches Aufbaudrillmaschine mit Kreiselegge und Scheibenscharen, also eine hier in der Region verbreitete Standard-Technik für die Aussaat im Allgemeinen. Gefolgt von der Horsch Pronot 3 DC, eine angehängte Variante, die statt einer Kreiselegge über eine Scheibenegge verfügt. Für die kleinstrukturierten Flächen mit den kleinen Schlaglängen kann hier viel Zeit mit Rangieren verbracht werden.
Hightlight war dann die Claydon-Streifensaatmaschine. Dieser kleine, aus England stammende, Hersteller baut ein System, mit dem direkt in Stoppeln oder nach einer flachen Bodenbearbeitung gesät werden kann. Dabei werden nur Streifen bearbeitet, in den auch gesät wird (Strip-Till) Ein Grubberschar öffent einen Spalt von bis zu 18 cm Tiefe, danach folgt leicht versetzt ein Grubber-Säschar. Wie bei Minimalbodenbearbeitung üblich werden extreme Mehrertäge versprochen. Interessant ist die Technik zumindest, müsste man aber mal testen. Nachteilig ist der zwingende Totalherbizid-Einsatz.
Abschließend kam noch eine John Deer 740A Direktsaatmaschine, mit klassischen Schneid-Scheiben-Scharen. Ein System mit dem ich schon in Kanada Sojabohnen gedrillt habe. Für Zwischenfruchtsaat, nach meiner Meinung, ungeeignet. Zumindest dürfte es in Deutschland nicht mehr als 30 Maschinen im Einsatz geben, für intensive Produktion auf unseren wechselenden Bodenarten nicht so geeignet.
Auf dem Bild sind die Maschinen von Horsch und von Claydon zu sehen.