Gestern gab es eine tote Kuh. Diese musste dann von der Tierkörperbeseitigung abgeholt werden.
Im Gegensatz zu Brandenburg, wo man bei der Firma Secanim eine eigene Telefonnummer hat, und ein immer freundliches, automatisches Dialogsystem fragt wie viele tote Kühe denn geholt werden sollen ist es in Rheinland-Pfalz eine meist schlecht gelaunte Person am Telefon die auch zusätzlich die Ohrmarken und Geburtsdaten abfragt. Dafür ist der Zweckverband in Rivenich deutlich schneller. Während bei Secanim es meist zwei Tage dauert, und bei der 700er-Jungrinderanlage schon einmal vorkam, dass es ein Rückruf gab, welcher Standort das wäre, weil man hier so selten was holt, ist hier das Auto schon nach wenigen Stunden da. Die Daten werden direkt über Funk übertragen.
Aber gestern ging es wirklich schnell, kaum hatte ich in Rivenich angerufen, dann den Rinderpass aus dem Ordner geholt und die Kuh als Abgang ins Herdenmanagement-Programm eingegeben, kam schon der Lkw, genau um den Pass dem Fahrer zu geben. Zeit zwischen Anruf und Abholung gerade mal 11 min. Schneller gehts nicht.
Freitag, 23. Mai 2014
Montag, 19. Mai 2014
1. Schnitt
Nun ist auch hier in der Vulkaneifel der 1. Schnitt im Silo.
Übers Wochenende gab es ja fast hochsommerliche Temperaturen knapp über 20 °C und nun seit Mittwoch kein Regen mehr. Also ideales Wetter.
Entsprechend dem Frühjahr und der kleinen Regenzeit nach Ostern war ordentlich Gras vorhanden, sodass von 150 ha das Silo genau voll wurde.
Nach kleineren technischen Zwischenfällen war es dann heute morgen so weit, dass die Häcksel-Kolonne nach 44 h (mit einer 4 h-Nachtpause) abziehen konnte. Für die Verhältnisse der Eifel ein richtiger Silo-Marathon.
Auf dem Bild der Walzschlepper (NewHolland T7070AC mit Reck-Siloverteiler) gestern Abend, wo etwa 100 ha im Silo waren.
Übers Wochenende gab es ja fast hochsommerliche Temperaturen knapp über 20 °C und nun seit Mittwoch kein Regen mehr. Also ideales Wetter.
Entsprechend dem Frühjahr und der kleinen Regenzeit nach Ostern war ordentlich Gras vorhanden, sodass von 150 ha das Silo genau voll wurde.
Nach kleineren technischen Zwischenfällen war es dann heute morgen so weit, dass die Häcksel-Kolonne nach 44 h (mit einer 4 h-Nachtpause) abziehen konnte. Für die Verhältnisse der Eifel ein richtiger Silo-Marathon.
Auf dem Bild der Walzschlepper (NewHolland T7070AC mit Reck-Siloverteiler) gestern Abend, wo etwa 100 ha im Silo waren.
Samstag, 17. Mai 2014
Milchauto
Man merkt deutlich den Unterschied zwischen Brandenburg und Rheinland-Pfalz bzw. zwischen 1.630 und 410 Kühen: Es gibt deutlich weniger zu berichten.
Diese Woche stand die Überprüfung der Spülung des Milchtanks an. Da die Milch hier aber zweitägig nachts zwischen 2 und 3 Uhr abgeholt wird und damit zu "normalen" Zeiten immer Milch im Tank ist, gab es eine Sonderabholung.
Und so sieht man nach 6 Wochen auch endlich mal das Milchauto. Der größte Unterschied: in Rheinland-Pfalz werden keine Sattelzüge gefahren, da man damit nicht überall hinkäme.
Bei der Beschriftung der eigenen Lkws (die direkt von MUH-Arla in Pronsfeld betrieben werden) deutet nur noch das "Pronsfeld" über der Frontscheibe darauf hin, dass es mal eine eigenständige MUH gab.
Zudem hat man nicht so lange Zeit mit dem Fahrer zu erzählen, weil die Milchmenge gerade mal für einen halben Zug reicht.
Diese Woche stand die Überprüfung der Spülung des Milchtanks an. Da die Milch hier aber zweitägig nachts zwischen 2 und 3 Uhr abgeholt wird und damit zu "normalen" Zeiten immer Milch im Tank ist, gab es eine Sonderabholung.
Und so sieht man nach 6 Wochen auch endlich mal das Milchauto. Der größte Unterschied: in Rheinland-Pfalz werden keine Sattelzüge gefahren, da man damit nicht überall hinkäme.
Bei der Beschriftung der eigenen Lkws (die direkt von MUH-Arla in Pronsfeld betrieben werden) deutet nur noch das "Pronsfeld" über der Frontscheibe darauf hin, dass es mal eine eigenständige MUH gab.
Zudem hat man nicht so lange Zeit mit dem Fahrer zu erzählen, weil die Milchmenge gerade mal für einen halben Zug reicht.
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